Der Kanton Bern reduziert mit dem Bau der Berner Fachhochschule 1’380 Tonnen CO2 dauerhaft.

Frau Regierungsrätin Barbara Egger-Jenzer konnte anlässlich des Holzbautages 2012 der Berner Fachhochschule in Biel, am 3.5.2012 das erste CO2-Bank-Zertifikat für ein Schulgebäude in der Schweiz in Empfang nehmen.

Das Schulgebäude der Berner Fachhochschule Architektur, Holz und Bau (BFH-AHB) in Biel wurde mit Ausnahme des Treppenhauses vollständig in Holzbauweise erstellt. Als Energie- und Baudirektorin des Kantons Bern ist für Barbara Egger-Jenzer der wertvolle und nachhaltige Baustoff Holz von grosser Bedeutung. „Heute und in Zukunft will der Kanton Bern einen aktiven Beitrag zur Holznutzung leisten“, ist für Sie klar. Bei Kantonalen Bauten ist der Holzbau als Schwerpunkt zu sehen – so will der Kanton jedes Jahr mindestens 1’500 Kubikmeter Holz verbauen, wie dies die verbindlichen Zielvorgaben seit 2010 besagen. Holz als Baustoff zu fördern, hat viele Vorteile. Der im Kanton Bern ausreichend vorhandene Baustoff schafft Arbeit und Werte und ist heute als trendiger Design-Baustoff mit grossartigen Gestaltungsmöglichkeiten auch für die urbane Ästhetik immer mehr im Einsatz.

Und genau dieser Einsatz steht für die CO2-Bank Schweiz im Vordergrund. Mit dem Slogan „Kommt Holz zum Einsatz – schützen wir das Klima“ kommuniziert die CO2-Bank die Klimaleistung von Wald und Holz. Im Auftrag der Holzwirtschaft misst, berechnet, sammelt und kommuniziert die CO2-Bank den grossartigen Beitrag, der durch den Einsatz von Holz zustande kommt. Dass eine Regierungsvertreterin normalerweise kein Geschenk einer Bank annehmen darf, hat glücklicherweise die Energie- und Baudirektorin des Kantons Bern nicht daran gehindert, das Zertifikat der CO2-Bank in Empfang zu nehmen. „Es sei doch eine tolle Sache, um die kein Geheimnis gemacht werden müsse,“ erfreut sich Frau Egger-Jenzer.

1’380 Tonnen CO2 sind durch den Bau des Schulgebäudes (1998) der Atmosphäre entzogen worden – „Eine Klimaleistung die sich sehen lassen kann“, meint der Direktor der BFH-AHB Heinz Müller. So könnte beispielsweise der CO2-Inlandausstoss von 230 Personen für die Dauer eines Jahres kompensiert werden. Ein weiteres Argument also, sich für den wertvollen Bau- und Werkstoff Holz zu entscheiden. Er persönlich hat das Zertifikat der CO2-Bank Schweiz an die RR Barbara Egger-Jenzer, anlässlich des Holzbautages 2012, überreicht.
Der Holzbautag, der dieses Jahr unter dem Thema „Bauphysik im Holzbau“ steht, hat sich für diesen Anlass ideal angeboten. Neben Berichten aus der Forschung und Entwicklung vermittelten die Referate den 220 Teilnehmenden des Fachanlasses, der sich an Holzbauingenieure,

Planer und Architekten richtet, ergänzend dazu Beispiele aus der Praxis. Die Praxis spielt auch für das Ausbildungsprogramm der Berner Fachhochschule eine zentrale Rolle. Das Departement Architektur, Holz und Bau (AHB) ist ein wichtiger Partner im Bereich der Bauwirtschaft: In Burgdorf und Biel werden in sämtlichen Disziplinen der Bau- und Holzwirtschaft über 800 gefragte Nachwuchskräfte ausgebildet. Alle Studiengänge weisen sich durch Praxisnähe aus und ermöglichen nach Abschluss des Studiums einen raschen Einstieg ins Berufsleben. Angegliedert an das Departement Architektur, Holz und Bau sind die Techniker-schulen HF Holz Biel. Mit ihrem Angebot für Personen aus den Bereichen Holzbau, Schreinerei, Innenausbau und Holzindustrie runden sie ein breites Bildungsangebot ab.

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